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Fragen zum Thema: Kurzarbeitgefragt von Plumb am 11.09.2009 um 23.18 Uhr 0x 0x beantwortet von Rolo am 13.09.2009 um 06.51 Uhr Die Kurzarbeit ist ein mittlerweile gut bekanntes Phänomen, auf das viele Unternehmen setzen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat vielen zugesetzt, sodass darauf reagiert werden musste. Um nicht die eigenen Arbeitnehmer zu entlassen, führten die Unternehmen Kurzarbeit ein, in der Hoffnung, dass die Krise schon bald vorüber ist. Die Arbeitnehmer arbeiten deutlich weniger und beziehen ein niedrigeres Einkommen – behalten jedoch ihren Job! Das liegt auch im Interesse des Staates, der die Kurzarbeit fördert. Die Förderung sieht so aus, dass die Unternehmen Kurzarbeitergeld beziehen, wenn sie auf Kurzarbeit umstellen. gefragt von Triko am 17.09.2009 um 10.06 Uhr 0x 0x beantwortet von Miki am 17.09.2009 um 12.14 Uhr Jedes Unternehmen, das auf die Kurzarbeit umstellt, wird von der Agentur für Arbeit gefördert – das stimmt! Ebenfalls richtig ist, dass es hierbei zum Missbrauch kommt. Etliche Unternehmen wurden dabei erwischt – 116, um genau zu sein. Die meisten von ihnen haben ihren Sitz in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die Unternehmen melden bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit an, lassen ihre Mitarbeiter aber Vollzeit arbeiten. Die andere Masche sieht so aus, dass sie auch für Beschäftigte Kurzarbeit kassieren, die sich entweder im Urlaub befinden oder krank sind. gefragt von Cartasia am 19.09.2009 um 02.26 Uhr 0x 0x beantwortet von Miamar am 20.09.2009 um 03.29 Uhr Kurzarbeitergeld ist eine Förderung des Staates, die schon länger Bestand hat. Ans Tageslicht kam es erst jetzt, als es zur Krise kam. Von dieser Förderung konnten Unternehmen aber schon früher profitieren, um einen Lohnausgleich zu schaffen. Wenn die Bedingungen stimmen, dann kann jedes Unternehmen ein Kurzarbeitergeld beantragen, muss aber auch auf Kurzarbeit umstellen. Dadurch werden Arbeitsplätze erhalten, was im Sinne des Staates ist. Auf keinen Fall wird Kurzarbeitergeld gezahlt, wenn die Kurzarbeit einem Streik geschuldet ist. gefragt von Ifas am 12.09.2009 um 11.24 Uhr 0x 0x beantwortet von Träumerin am 13.09.2009 um 05.14 Uhr Krankenkassen sind ohnehin arm dran, wie man weiß. Sie haben Probleme, sich zu finanzieren, und streichen ihre Leistungen. Die Beiträge können sie nicht mehr erhöhen, weil dafür der Gesetzgeber verantwortlich ist. Die Kurzarbeit berührt die Krankenkassen insofern, als durch die Kurzarbeit die Menschen weniger verdienen und somit niedrigere Beiträge leisten. Das Geld, das jetzt in die Krankenkassen fließt, ist um einiges niedriger als noch zuvor. Es ist daher zu erwarten, dass in Zukunft weiterhin Leistungen gekürzt werden. Und wer ist der Leidtragende: wieder der Beitragszahler! gefragt von Andreas am 17.09.2009 um 09.07 Uhr 0x 0x beantwortet von Geralda am 17.09.2009 um 11.17 Uhr Die Autoindustrie hat gerade mit Einbußen zu kämpfen, die manchen Autobauern gar nicht gut bekommen. Dass es bei VW rund läuft, kann nicht behauptet werden, schließlich ist ein Absatzrückgang von 10 bis 15 Prozent festzustellen. Das ist alles andere als erfreulich. Es wäre jedoch noch schlimmer gekommen, wenn nicht die Abwrackprämie gewesen wäre. VW selbst ließ verkünden, dass es durchaus zur Kurzarbeit kommen könnte – sie sei jedenfalls nicht ausgeschlossen. Freuen wird sich die Belegschaft nicht, doch ist es immerhin noch besser als der Arbeitsplatzverlust. gefragt von Jackie am 13.09.2009 um 19.15 Uhr 0x 0x beantwortet von Kantos am 14.09.2009 um 09.21 Uhr Kurzarbeit bedeutet, dass ein Unternehmen, statt Arbeitnehmer zu entlasten, die Arbeitsstunden kürzt. Statt fünf Tage die Woche werden zwei oder drei Tage gearbeitet. Auf dieses Konzept haben sich einige Unternehmen geeinigt, als die Weltwirtschaftkrise ausbrach. Die Arbeitnehmer verdienen seit diesem Zeitpunkt weniger, doch sind sie froh, dass sie nicht entlassen wurden. Nicht alle Unternehmen haben die Kurzarbeit eingeführt, und zu ihnen gehört auch Porsche. Ob auch Porsche in naher Zukunft diese Strategie verfolgen wird, bleibt abzuwarten. Noch sieht es nicht danach aus, doch kann es immer zu Überraschungen kommen. gefragt von Grömmer am 13.10.2009 um 08.56 Uhr 0x 0x beantwortet von Waram am 14.10.2009 um 07.51 Uhr Dass die Kurzarbeit negative Auswirkungen auch auf die Krankenkassen hat, ist völlig richtig. Das liegt daran, dass der Beitrag für die Krankenversicherung am Bruttoeinkommen bemessen wird. Wenn also aufgrund der Kurzarbeit das Bruttoeinkommen sinkt, dann fallen auch die Krankenversicherungsbeiträge niedrig aus. Folglich landet im Gesundheitsfonds immer weniger Geld, und die Krankenkassen kommen nicht mit den Mitteln aus, die ihnen der Gesundheitsfonds zur Verfügung stellt. gefragt von Elch am 13.10.2009 um 13.56 Uhr 0x 0x beantwortet von Ahas am 14.10.2009 um 15.02 Uhr Im Zuge der Weltwirtschaftskrise wurden natürlich Stellen gekürzt, wobei das nicht für jedes Unternehmen gilt. Viele von ihnen haben auf Kurzarbeit umgestellt, was zwar eine bessere Variante ist, jedoch nicht gerade von Expansion zeugt. Dennoch gibt es Unternehmen, sogar DAX-Unternehmen, die Personal einstellen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Münchener Rück, die Deutsche Telekom oder der Gesundheitskonzern Fresenius. Und das macht doch Hoffnung.
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