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Fragen zum Thema: Krisegefragt von Oftosamba am 12.09.2009 um 10.34 Uhr 0x 0x beantwortet von Drumer am 13.09.2009 um 09.42 Uhr Momentan spricht keiner mehr von der Krise, sondern davon, dass es wieder zum Aufschwung kommt. Ein Optimismus hat sich breit gemacht, der an alte Tage erinnert. Nicht vergessen werden darf jedoch, dass allein in diesem Jahr 92 US-Banken Konkurs anmeldeten. Die Zahl ist allarmierend und enthält drei Banken, die in letzter Woche pleite gingen. Darunter befand sich auch die mehr oder weniger große Corus Bank aus Chicago. Es kommt also sehr wohl noch zu Bankpleiten, auch wenn Optimismus verstreut wird. gefragt von Instrument am 11.09.2009 um 22.33 Uhr 0x 0x beantwortet von Liranda am 12.09.2009 um 12.58 Uhr In der Krise, die noch immer andauert, sich aber allmählich verflüchtigt, hat der US-Staat einiges getan, damit es nicht zum Kollaps kam. Die Regierung legte ein Konjunkturprogramm in Höhe von 787 Milliarden Euro auf. Dazu kommt es sicher kein zweites Mal, wenn man Obama glauben darf. Er sprach sich hingegen über Zurückhaltung der Banken auf, die sich mit Kapital decken sollten. Erst dann sollen sie in Zukunft mit riskanten Wertpapieren handeln dürfen. Auch in Bezug auf die Manager-Boni sollen Abstriche gemacht werden. Der Staat wird auf keinen Fall wieder die Hand ins Feuer legen. gefragt von Umut am 17.09.2009 um 08.09 Uhr 0x 0x beantwortet von Hohis am 18.09.2009 um 16.38 Uhr Nur billiges Geld allein konnte die Finanzkrise nicht auslösen, doch hatte es einen sehr großen Einfluss auf die Krise. Zum billigen Geld kam es deswegen, weil die Politik es so wollte. Die amerikanische Notenbank Fed bot einen sehr niedrigen Leitzins an, womit Kredit ungeheuer billig wurden. Diejenigen, die einen Hypothekenkredit zu einem Festzins aufgenommen hatten, konnten diesen Kredit zinsfrei refinanzieren, nämlich durch einen viel billigeren Kredit. Billiges Geld bedeutet, dass auch eine ungeheuer große Menge Geld in den Kreislauf gepumpt wird. Dass es dann zur Krise kommt, braucht man sich nicht zu wundern. Forex Trading gefragt von Garasto am 13.09.2009 um 05.08 Uhr 0x 0x beantwortet von Ala am 14.09.2009 um 05.38 Uhr Gold ist eine Krisenwährung, auf die zurückgegriffen werden kann, um Schlimmstes zu vermeiden. Da wir uns momentan in einer Krise befinden, müsste auch der Wert von Gold steigen. Und das ist tatsächlich der Fall. Zur Zeit ist zu beobachten, wie Gold einen Aufschwung erfährt. Mittlerweile liegt der Wert bei mehr als 1000 Dollar, was fast schon ein Rekord ist. Das hat aber auch damit zutun, dass der Doller Schwächen zeigt und immer weiter sinkt. Zum anderen reizt die Anleger die 1000-Dollar-Marke, weshalb kräftig angelegt wird. Ob Gold weitersteigen wird, ist abzuwarten. gefragt von Ludwig am 16.09.2009 um 01.52 Uhr 0x 0x beantwortet von Ira am 17.09.2009 um 05.38 Uhr Der größte Teil der Deutschen fürchtet die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und hat Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren – das ist richtig. Das zeigen auch die neusten Umfragen, die von bestimmten Instituten durchgeführt werden. Die Skepsis basiert darauf, dass die Bürger nicht glauben, die Krise könnte in den nächsten zwei Jahren bewältigt werden. Zum anderen glauben, sie dass es zu grundlegenden Änderungen kommen werde, welche die Bürger fürchten. Darüber hinaus ist das Vertrauen in die eigene Regierung gering, sodass kaum Hoffnung besteht, die Politiker könnten etwas ändern. gefragt von Labos am 13.09.2009 um 08.59 Uhr 0x 0x beantwortet von Mephis am 14.09.2009 um 04.43 Uhr In den USA hat die Finanzkrise ihren Anfang genommen, zumindest ist sie dort ausgebrochen, als Lemann Brothers Konkurs anmeldete. Das Land befand sich sofort in einer Wirtschaftskrise, die deutlich gespürt wurde. Um die Rezession zu bremsen und die Krise in den Griff zu kriegen, setzte die amerikanische Regierung auf riesige Geldspritzen, welche schwache Unternehmen bekamen. Das war und bleibt das Credo der Amerikaner. Anders als die Europäer setzen Amerikaner aber nicht auf die Drosselung von Bonuszahlungen für die Banker und Manager. gefragt von Tomos am 16.09.2009 um 07.34 Uhr 0x 0x beantwortet von Ruhm am 17.09.2009 um 06.01 Uhr Der Maschinenbau ist ein wichtiger Zweig der deutschen Wirtschaft. Kommt es hier zu Arbeitsplatzverlusten, dann steht es schlecht um die deutsche Wirtschaft. Die Krise ist an diesem wichtigen Wirtschaftszweig nicht spurlos vorbeigegangen. Es die Rede davon, dass 60.000 Arbeitsplätze zugrunde gehen werden. Insgesamt sind im Maschinenbau rund 965.000 Menschen eingestellt. Nun sinkt die Zahl! Betroffen sind vor allem der allgemeine Maschinenbau, die Werkzeugmaschinen als auch die Druck- und Papiertechnik. gefragt von Jeckie am 18.09.2009 um 14.14 Uhr 0x 0x beantwortet von Tsaj am 19.09.2009 um 08.51 Uhr Auf den Finanzmärkten geht es momentan heiß her, sodass sich viele Fragen, ob es sich lohnt, Aktien zu erwerben. Das ist eine schwierige Frage, da man die ganze Angelegenheit aus den verschiedensten Perspektiven sehen kann. Viele raten davon ab, weil viele Unternehmen schwächeln und der Wirtschaft es nicht gut geht. Gurus sagen jedoch, dass gerade zu schlechten Zeiten Geld auf dem Aktienmarkt angelegt werden muss. Insofern kann es sich tatsächlich lohnen. Generell gilt in dieser Branche, dass der Gewinn um so höher ausfällt, desto größer das Risiko ist. Deshalb sollte durchaus etwas Mut an den Tag gelegt werden. gefragt von Jaaja am 10.10.2009 um 07.05 Uhr 0x 0x beantwortet von Chugu am 11.10.2009 um 03.43 Uhr Frankreich ist in der Tat nicht so hart von der Krise getroffen worden wie zum Beispiel Deutschland. Das liegt zum großen Teil daran, dass in Frankreich die Wirtschaft stärker zentralistisch gesteuert wird. Der Staat hat einen größeren Einfluss und kann daher eine – anscheinend – bessere Regulierung gewährleisten. Auf jeden Fall ist zu hören, dass Frankreichs Konjunkturprogramm sehr erfolgreich sind. Auch der Konsum ist stabil, genauso wie das BIP. Vom Nachbar kann man sich also etwas abgucken! gefragt von Jackydoo am 07.10.2009 um 09.26 Uhr 0x 0x beantwortet von Erasmus am 07.10.2009 um 22.54 Uhr Sarkozy hat sich während der Krise behauptet und gezeigt, dass er ein Politiker von Format ist. Das Nachbarland Deutschlands hat die Krise nicht schlecht überstanden, weil erfolgreiche Konjunkturprogramme aufgelegt wurden. So wurde zum Beispiel die Flugzeug- und Autoindustrie gestärkt, in die staatliche Geldmittel gesteckt wurden. Zum anderen waren französische Banken nicht so hart getroffen und erhielten zusätzlich Milliarden, um das Eigenkapital zu stärken. Dafür wurde diesen das Versprechen abgerungen, die Kreditvergabe zu erhöhen. gefragt von Dies-das am 08.10.2009 um 00.21 Uhr 0x 0x beantwortet von Vrokaste am 08.10.2009 um 15.43 Uhr Die Landesbanken waren diejenigen, die die Krise besonders zu spüren bekamen. Das liegt daran, dass sie in hohem Maße mit den toxischen Wertpapieren handelten, von denen zur Zeit die Rede ist. Deswegen wird in den Medien berichtet, dass sich in ca. fünf Jahren die Landesbankenszene stark verändern wird. Es werden nun noch ein oder zwei Mega-Landesbanken geben. Andere, darunter Experten, sagen hingegen, dass das völliger Quatsch sei. Wir werden wohl abwarten müssen. gefragt von Olaf am 11.10.2009 um 20.19 Uhr 0x 0x beantwortet von Dum-dig am 12.10.2009 um 14.32 Uhr Dass die Krise auf Island keinen Einfluss hatte, kann nicht behauptet werden. Auch auf der Insel gingen etliche Banken pleite und verursachten einen riesigen Schaden. Zum anderen stieg die Arbeitslosigkeit auf 9 % - vorher lag sie bei drei Prozent. Auch die ausländischen Produkte wurden teurer, weil die eigene Währung eine Abwertung erlitt. Trotz allem sind aber die Isländer glücklich, weil sie nun wieder bescheiden leben und mit den Folgen der Krise gut umgehen können. Es ist alles Einstellungssache, und vielleicht sollten wir uns von den Isländern etwas abgucken. gefragt von JC am 06.10.2009 um 15.22 Uhr 0x 0x beantwortet von Ebenbild am 07.10.2009 um 15.48 Uhr Die Weltwirtschaftskrise wäre keine Krise, wenn sie in nahezu jedem Bereich einen Schaden anrichten würde. Selbstverständlich ist auch der deutsche Export von der Krise betroffen. Das zeigen jedoch die Zahlen, die belegen, dass seit Januar bis Juni der Export stark eingebrochen ist. Das ist auch verständlich, da der Konsum weltweit nachließ. Insgesamt ging der Export um 23,5 % zurück, was schon beinahe desaströs ist. Besonders Lieferungen nach Russland oder die Türkei gingen zurück. Da muss sich etwas ändern.
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